Interne Audits gehören zu den wirkungsvollsten Werkzeugen eines Managementsystems – wenn sie gut gemacht sind. Was unterscheidet einen guten internen Auditor von einem reinen Abhaker?
1. Den Prozess verstehen, nicht nur den Normabschnitt
Gute Auditoren folgen dem prozessorientierten Ansatz: Sie betrachten Eingaben, Tätigkeiten, Ergebnisse, Steuerungen und Resultate und prüfen, wie gut sie zusammenwirken.
2. Objektivität und Nachweise
Feststellungen müssen auf überprüfbaren Nachweisen beruhen – Aufzeichnungen, Beobachtungen und Interviews –, nicht auf Annahmen. Auditoren sollten nicht ihre eigene Arbeit auditieren.
3. Kommunikationsfähigkeit
- Offene Fragen stellen und aktiv zuhören
- Feststellungen klar und respektvoll erläutern
- Knappe, sachliche Abweichungsfeststellungen formulieren
4. Mehrwert schaffen
Die besten Audits zeigen gute Praxis und Verbesserungspotenziale auf, nicht nur Abweichungen.
5. Kontinuierliche Weiterentwicklung
ISO 19011 beschreibt das Wissen und die Fähigkeiten, die Auditoren brauchen. Regelmäßige Schulung und Praxis halten diese Kompetenzen aktuell.
Weisen Sie Ihre Kompetenz mit der Zertifizierung Certified Quality Auditor (CQA) nach.