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ISO 14068-1:2023 legt Regeln für glaubwürdige Aussagen zur Klimaneutralität fest

Wind turbines and renewable energy

Kurz gesagt: ISO 14068-1:2023 legt Grundsätze und Anforderungen fest, um Klimaneutralität zu erreichen und nachzuweisen. Gefordert ist ein Managementplan zur Klimaneutralität, der Emissionsminderungen Vorrang gibt; Kompensation ist nur für Restemissionen zulässig.

Was verlangt ISO 14068-1?

  • Einen definierten Gegenstand (Organisation oder Produkt) und eine Systemgrenze
  • Die Quantifizierung des CO₂-Fußabdrucks
  • Einen Managementplan mit Vorrang für Minderungen
  • Den Einsatz hochwertiger CO₂-Zertifikate für Restemissionen
  • Eine transparente Kommunikation der Aussagen

Warum ist das wichtig?

Die Norm hilft, Greenwashing zu verhindern, indem sie Aussagen zur Klimaneutralität transparent und vergleichbar macht.

Das Wichtigste in Kürze

  • ISO 14068-1 regelt glaubwürdige Aussagen zur Klimaneutralität.
  • Minderung kommt vor Kompensation.
  • Transparenz verringert das Greenwashing-Risiko.

Häufig gestellte Fragen

Ersetzt ISO 14068-1 die PAS 2060?

Sie gilt weithin als internationale Nachfolgerin der PAS 2060.

Lässt sich Klimaneutralität allein durch Kompensation erreichen?

Nein. Minderungen müssen Vorrang haben.

Geht es um Netto-Null?

Klimaneutralität und Netto-Null hängen zusammen, sind aber verschieden; ISO 14068-1 befasst sich mit Klimaneutralität.