Kurz gesagt: Das Pariser Abkommen trat am 4. November 2016 in Kraft. Die Staaten verpflichteten sich, die globale Erwärmung deutlich unter 2 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu halten und Anstrengungen zu unternehmen, sie auf 1,5 °C zu begrenzen – mittels national festgelegter Beiträge, die regelmäßig aktualisiert werden.
Was ist das Pariser Abkommen?
Es ist ein rechtsverbindlicher internationaler Klimavertrag, der auf der COP21 in Paris im Dezember 2015 verabschiedet wurde.
Warum ist es für Organisationen wichtig?
Nationale Klimazusagen schlagen sich in Regulierung, Berichtspflichten und Kundenerwartungen nieder und betreffen Energieeinsatz, Lieferketten und Produktdesign.
Was können Qualitäts- und Nachhaltigkeitsfachleute tun?
- Energie und Emissionen messen und steuern
- Klimarisiken in Managementsysteme integrieren
- Normen wie ISO 14001, ISO 50001 und ISO 14064-1 nutzen
Das Wichtigste in Kürze
- Das Pariser Abkommen trat am 4. November 2016 in Kraft.
- Es soll die Erwärmung deutlich unter 2 °C halten.
- Klimaziele prägen zunehmend die Anforderungen an Unternehmen.
Häufig gestellte Fragen
Was sind national festgelegte Beiträge?
Der Klimaschutzplan jedes Landes im Rahmen des Pariser Abkommens.
Ist das Pariser Abkommen für Unternehmen verbindlich?
Nicht direkt, aber es treibt nationale Gesetze und Vorschriften an, die für Unternehmen gelten.
Welche ISO-Normen unterstützen den Klimaschutz?
Unter anderem ISO 14001, ISO 50001, ISO 14064-1 und ISO 14068-1.